Der Heilpraktiker in Bremen und Bremerhaven

Die Heilpraktiker sind für die Praxis der traditionellen chinesische Medizin in Deutschland von besonderer Bedeutung. Den Ursprung dieses Berufsstandes kann man bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen. Deutschlandweit gibt es etwa 43.000 Heilpraktiker. Diese praktizieren oft nicht die traditionelle chinesische Medizin, sondern Homöopathie und westliche Naturheilkunde und eventuell Akupunktur als Zusatztherapie. Das sogenannte „Heilpraktikergesetz“ bestimmt den Gesetzesrahmen für den Heilpraktiker, und es gibt bundesweit Prüfungen, die nicht ganz aber fast einheitlich sind.

Ich, Oliver Kania von der TCM Nord (Praxis für traditionelle chinesische Medizin) in Bremen und Bremerhaven, möchte Ihnen in diesem Beitrag die Bedeutung und den Einfluss der heutigen Heilpraktiker näher bringen.

Was ist ein Heilpraktiker?

Der Heilpraktikerberuf genießt seit den 70er Jahren in Deutschland zunehmende Bekanntheit. Beispielsweise der Akupunkturtrend hat den alternativen Heilmethoden einen besonderen Ruf verliehen. Mithilfe der Akupunktur können nämlich viele Krankheitsbilder effektiv behandelt werden. Der Heilpraktiker, insbesondere der Therapeut der chinesischen Medizin, betrachtet im Gegensatz zu den Schulmedizinern den Körper als komplexes und zusammenhängendes System, in welchem durchgehend ein Teil jeden anderen beeinflusst.

Die Diagnosen, insbesondere in der chinesischen Medizin und damit der Akupunktur, erfolgen nicht nur anhand von Symptomen, sondern durch das Einholen von Informationen über Befragung, Puls-, Zungen– und Gesichtsdiagnose. Zudem ist jeder Mensch ein individuelles Wesen, weswegen mögliche Imbalancen dieses komplexen Systems mit mehr als nur mit allopathischen Medikamenten behandelt werden sollten. Das bedeutet auch, dass trotz einer ähnlichen Symptomatik die Patienten nicht an demselben Grundproblem leiden müssen. Der Körper und die Seele sind für den naturheilkundlichen Heilpraktiker eine Einheit, und die Phänomene körperlicher und geistiger Art tauchen synchron auf. Bei erhöhtem Stress wird die Seele beispielsweise dauerhaft belastet, sodass der Körper zwangsläufig in Mitleidenschaft gezogen wird (wie bei Burn-Out oder Kreislaufzusammenbrüchen).

Als Heilpraktiker ist man meist traditionell naturheilkundlich aufgestellt. Die Diagnose von Krankheitsbildern erfolgt nach den bekannten Methoden und Richtlinien der Alternativmedizin. Der Heilpraktiker soll nicht die westliche Medizin ersetzen, vielmehr dient er als Ergänzung und steht für eine insgesamt schonendere Behandlung. Diese Sichtweise ist für alle Behandler und vor allem den Patienten die beste Hilfe.

Der Gesetzesrahmen wird durch das „Heilpraktikergesetz“ geregelt, welches die Rechtslage, die Voraussetzung für eine Qualifikation als Heilpraktiker und die Abgrenzung zu einem herkömmlichen Arzt festlegt.

Wie erfolgt eine Behandlung?

Eine Behandlung bei einem Heilpraktiker beginnt oft mit der Erstuntersuchung, welche manchmal auch schulmedizinischen Testergebnisse zu Rate zieht. Daran erkennt man, dass die Schulmedizin und die Heilpraktik miteinander in Zusammenhang stehen. In dieser Besprechung wird der Patient gerne auch nach seinen Lebensgewohnheiten, Ernährung und möglichen Symptomen befragt.

Oftmals wird der Patient auch nach Dingen gefragt, die auf den ersten Blick nichts mit den Beschwerden zu tun haben, die jedoch für eine Diagnose bedeutsam sein können. Weitere Maßnahmen bei der ersten Untersuchung sind: Das Abklopfen, das Abhören des Körpers oder verschiedene Blutuntersuchungen. Diese Ergebnisse werden anschließend in Form einer Gesamtdiagnose zusammengefasst und festgehalten. Die Therapie wird anhand der gefällten Diagnose individualisiert und mit naturheilkundlichen Therapieformen durchgeführt. Hierzu können zählen: Phytotherapie, Kinesiologie, Akupunktur, traditionelle chinesische Medizin, Homöopathie, Tuina oder Shiatsu-Massage, Sauerstofftherapie und Moxibustion, auch Hitzetherapie genannt.

Meinen Schwerpunkt habe ich auf die chinesische Heilkräutermedizin, die japanische Akupunktur und die Moxibustion gelegt, weil sie von Natur aus viele Gemeinsamkeiten besitzen und ausgezeichnet miteinander harmonieren. Aber vor allem handelt es sich um eines der ältesten naturheilkundlichen Systeme der Welt mit dem größten Erfahrungsschatz überhaupt. Auch biete ich in meiner Praxis in Bremen und Bremerhaven Diätetikkonzepte der chinesischen Medizin an, um den Patienten langfristig zu unterstützen. Empfehlenswert wäre daher beispielsweise eine Kombination aus einer ausbalancierten Ernährung und einer professionellen Akupunkturbehandlung oder Heilkräutertherapie.

Meine abschließenden Worte zum Thema

Ich, Oliver Kania von der TCM Nord (Praxis für chinesische und japanische Medizin) in Bremen und Bremerhaven, denke, dass die Heilpraktiker ein immer wichtigerer Teil unserer Therapeutengemeinschaft werden, weil die Menschen sich bewusst werden, wie man auf schonende Art und Weise seinen Körper zur Regeneration anregen kann. Auch das Bewusstsein für Prävention wird immer größer. Dafür sind oft keine schulmedizinische Medikamente notwendig, da man inzwischen deutschlandweit einen kompetenten Heilpraktiker aufsuchen kann. Dieser Fakt ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass die Heilpraktik und die etablierte Schulmedizin am besten in einer intelligenten Kombination miteinander funktionieren. Als Heilpraktiker hat man die Verantwortung, Patienten bestmöglich zu helfen und offenkundig sämtliche Maßnahmen zu ergreifen, um schnelle Besserung zu erzielen, denn zufriedene und vor allem gesunde Patienten sind die beste Belohnung und Befriedigung.

Wenn Sie eine Frage an mich haben, dann können Sie mich sehr gerne für einen Termin kontaktieren oder per Email erreichen.

Ich freue mich auf Ihren Besuch.

Ich heiße Sie herzlich willkommen