Chinesische Medizin und Akupunktur bei Angststörungen

Jeder Mensch hat wohl vor irgendetwas Angst und dieses Gefühl ist im Grunde sogar überlebenswichtig für uns. Sie hilft uns dabei, Gefahren zu erkennen und unnötige Risiken zu vermeiden. Um nicht von einem Auto überfahren zu werden, schauen wir beispielsweise nach links und rechts, bevor wir über die Straße gehen.

Bei manchen Menschen nimmt diese natürliche Angst jedoch ein sehr großes Ausmaß an und bestimmt das Leben der Betroffenen. In diesem Fall spricht man von einer Angsterkrankung oder Angststörung. Dabei handelt es sich um eine der häufigsten psychischen Erkrankungen, die in verschiedenen Formen und Ausprägungen auftreten kann.

Panikattacken und Phobien

Manche Betroffene leiden unter Panikattacken, andere haben Phobien. Wird die Angststörung nicht behandelt, kann sie immer weiter fortschreiten. Manchmal kommt es dazu, dass Patienten schon Angst vor der Angst bekommen und daher Orte und Situationen vermeiden, an denen das unangenehme Gefühl auftreten könnte. Viele Betroffene ziehen sich dann immer mehr zurück. Körperliche Symptome können ebenfalls auftreten. Auch mangelndes Selbstvertrauen oder Schlafstörungen können Folgen der Angstzustände sein. Akupunktur kann diese Symptome lindern.

Symptome von Panikattacken

Wer beispielsweise unter Panikattacken leidet, bei dem können immer wieder schwere Angstanfälle auftreten. Diese äußern sich oft durch körperliche und psychischen Symptome wie Atemnot, Herzklopfen, Schwitzen, Übelkeit oder Schwindel. Je nach Patient treten ganz unterschiedliche Symptome auf. Die Attacken können wenige Minuten aber auch einige Stunden anhalten. Auch die Häufigkeit schwankt. Manche Patienten haben Angst, bald wieder eine Panikattacke zu bekommen. Außerdem können viele Patienten die Symptome nicht einordnen und haben Angst, an schwerwiegenden Erkrankungen wie einem Herzinfarkt zu leiden.

Panikattacken können von jetzt auf gleich auftreten, auch wenn man sich entspannt fühlt und beispielsweise gemütlich ein Buch liest. Auch bestimmte Situationen können eine Attacke auslösenden. Eine sehr bekannte Form ist die Platzangst (Agoraphobie). Betroffene meiden Menschenmengen und öffentliche Orte.

Angst in allen Lebensbereichen

Wer unter einer generalisierten Angststörung leidet, bei dem beschränken sich die Sorgen nicht auf bestimmte Situationen, sondern umfassen viele Lebensbereiche. Dies kann sich durch Schlafstörungen, Ruhelosigkeit oder zittern äußeren. Oft halten diese Symptome länger an, als bei einer Panikattacke.

Auch soziale Angststörungen sind weit verbreitet. Bei einer sozialen Phobie haben Menschen große Angst, in der Öffentlichkeit zu sprechen, eine Prüfung abzulegen oder mit ihrem Vorgesetzten zu sprechen. Manche Betroffene trauen sich nicht, in einem Restaurant zu essen oder sich zu verabreden. Darüber hinaus gibt es die unterschiedlichsten Phobien, beispielsweise vor Spinnen, Hunden oder Höhe.

Angst schränkt das Leben ein

Jede Angst kann das alltägliche Leben der Betroffenen stark einschränken. Bei einer Angstneurose zeigt eine Person eine starke Angstreaktion, für die es keinen objektiven Grund gibt. Viele Menschen ekeln sich vor Spinnen oder sind aufgeregt, wenn sie eine Rede halten sollen, doch erst, wenn die Angst unangemessen groß ist und unverhältnismäßig ist, liegt eine Angststörung vor. Oft entwickelt sich die Angststörung über Jahre hinweg.

Die Ursachen für Angstzustände sind ganz unterschiedlich. Unter anderem können Traumata die Ängste auslösen. Vor allem, wenn sich die Angststörung durch körperliche Symptome äußert, haben viele Patienten bereits zahlreiche Ärzte aufgesucht. Neben Medikamenten oder einer Psychotherapie kann auch die Chinesische Medizin mit Akupunktur bei einer Angststörung helfen. Bei vielen Betroffen ist Entspannung sehr effektiv, da Angstneurose soft mit einer hohen Anspannung verbunden ist.

Chinesische Medizin bei Angststörungen

Wie kann die TCM bei Angststörungen helfen? Vor allem bei Panikattacken mit schweren körperlichen Symptomen wie Schwitzen und Zittern kann TCM gut helfen. In der Chinesischen Medizin sieht man Infekte als einen Auslöser für Angstattacken. Aus einer nicht ausgeheilten Erkältung kann eine Angststörung entstehen. Daher legt die TCM bei Angsterkrankungen Wert auf die Behandlung von körperlichen und seelischen Ursachen, beispielsweise durch Akupunktur. Das Ziel ist es, den Körper ganzheitlich zu stärken.

Im Rahmen der TCM-Diagnostik versuche ich, die körperlichen und seelischen Ursachen der Erkrankung herauszufinden. Dabei kann die Puls- und Zungendiagnose helfen. Außerdem stelle ich den Patienten Fragen zu ihrem Schlaf oder Infekten. Die Behandlung mit TCM wird auf der Grundlage dieser Informationen individuell gestaltet. Neben Akupunktur können auch

bei der Behandlung zum Einsatz kommen.

Gespräch zu Beginn der Behandlung

In der TCM geht man Angstzustände eher von der körperlichen Seite an. Die psychische Seite darf jedoch nicht vernachlässigt werden. In der Chinesischen Medizin spielen unter anderem die Diagnosegespräche eine große Rolle. Viele Patienten erkennen hier selbst, wo möglicherweise die Ursache für ihre Probleme liegt. Die Gespräche stoßen bei den Patienten in meinen Praxen in Bremen und Bremerhaven oft einen Denkprozess an. Sie verstehen die Zusammenhänge für Ihre Beschwerden und Ängste bei diesen Gesprächen plötzlich selbst und können Ansatzpunkte für die Veränderung ihrer Situation bekommen. Erst dann kann auf Therapien aus der Chinesischen Medizin wie Akupunktur zurückgegriffen werden.

Akupunktur löst Angst

Wenn im Rahmen der Behandlung mit Chinesischer Medizin auf Akupunktur zurückgegriffen wird, kann dies ein wunderbarer Angstloser sein. Akupunktur wirkt sich auf das vegetative Nervensystem aus und fördert das seelische Gleichgewicht. Oliver Kania bietet in seinen Praxen tcm-nord für Chinesische Medizin in Bremen und Bremerhaven, in die auch Patienten aus Hude oder Delmenhorst kommen, Akupunktur auch bei zahlreichen anderen Erkrankungen wie Rheuma an.

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