Infos über Ernährung nach der TCM für Bremen und Bremerhaven

Die Ernährung spielt in der TCM eine bedeutende Rolle, da sie ein wichtiger Baustein für die Gesundheit ist. Weiterhin ist sie ein wichtiges Mittel bei der Prävention von Krankheiten. Dies versuche ich, Oliver Kania von der TCM Nord, immer wieder meinen Patienten aus Bremen und Bremerhaven nachhaltig zu erklären.

Die traditionelle chinesische Medizin passt die Ernährung nach Jahreszeiten oder Lebensphasen an. Dementsprechend gibt es unterschiedliche Empfehlungen für Kinder, schwangere oder ältere Menschen. Zudem wird die Chinesische Diätik gerne zusammen mit anderen Maßnahmen wie Akupunktur verwendet. Dann werden die Nahrungsmittel genau nach der TCM Diagnose ausgewählt. Jedes Nahrungsmittel kann genau kategorisiert werden.

tcm-ernaehrung

Einstieg in die TCM Ernährung

Das Ernährungssystem der traditionellen chinesischen Medizin beruht auf mehr als 3.000 Jahren Erfahrung. Das Ziel ist, die Gesundheit von Menschen mindestens zu erhalten, wenn nicht sogar auszubauen und den allgemeinen Zustand zu verbessern.

Durch die Aufteilung der Lebensmittel nach ihrer thermischen Qualität, also ob sie heiß, kalt, normal, warm oder kühl sind, sowie durch den Geschmack und die Wirkrichtung können Speisen ganz individuell auf die gesundheitlichen und bioklimatischen Bedingungen angepasst werden. Ein einfaches Beispiel: Es empfiehlt sich im Sommer beispielsweise nach dem fünf Elemente System vermehrt erfrischende und kalte Lebensmittel zu sich zu nehmen, wohingegen im Winter logischerweise eher warme bzw. heiße Lebensmittel verzehrt werden sollten.

Die Fünf Elemente der Ernährung

Gemäß der TCM basiert die Ernährung auf der Lehre der fünf Elemente: Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Diese dienen zur weiteren Gruppierung der Lebensmittel. Hierbei geht es auch um den Geschmack, denn dem Element Holz wird zum Beispiel der saure Geschmack zugeordnet. Aber es geht auch um die Wirkrichtung: So wirken zum Beispiel scharfe Lebensmittel auf die Lunge, welche selbst zum Metall gezählt wird. Diese scharfen Lebensmittel können dann auch dem Element Metall zugeordnet werden.

Lebensmittel der sauren Kategorie, welche auf die Leber wirken und zum Holz zählen, umfassen zum Beispiel Orangen oder Essig. Dem Feuer hingegen wird der bittere Geschmack zugeordnet. Speisen wie Rote Beete oder Rucola wirken somit auf das Feuerelement, also zum Beispiel das Herz. Weiter wird die Erde mit der Süße verbunden. In diese Kategorie fallen Lebensmittel wie Mais, Eier, Kartoffeln oder Erbsen. Das Element des Metalls steht für die Schärfe. Sie steht in Verbindung mit Zwiebeln, Senf etc. Wasser hingegen wird mit dem salzigen Geschmack verbunden und dazu gehören Nahrungsmittel wie Fisch, Oliven und Hülsenfrüchte. Es kommt jedoch nicht nur auf den Geschmack an, wie man an den Beispielen sieht, sondern oft auch auf Form, Farbe usw. So wirken grüne Speisen wie Salate eher im Holzelement, also auf die Leber.

In der kalten Jahreszeit den Körper durch die richtigen Lebensmittel wärmen

Im Winter ist es in vielen Regionen kalt. Dort kann die TCM Ernährung eine vorbeugende Rolle für die Erhaltung der Gesundheit spielen. Vielleicht ist es Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Ihnen ganz warm wird, wenn Sie gewisse Lebensmittel konsumieren. Hierunter fallen Rotkraut, ein Glas Rotwein oder ein deftiges Lammragout. Diese Lebensmittel helfen dem Körper sich zu erwärmen.

Dazu zählen unter anderem auch unsere traditionellen Wintergemüse wie Kürbis und Kraut oder auch Fleisch von heimischen Wildarten wie der Hirsch und Fasan. Nicht zu vergessen sind weiter Trockenfrüchte oder Nussarten wie Walnüsse oder Maroni. Es ist also nicht nur die Tatsache zu bedenken, ob eine Speise warm zubereitet wurde, sondern die Lebensmittel haben in der TCM eine eigene Thermik unabhängig davon, ob sie erhitzt wurden oder nicht. Erhitzen, Braten etc. können die Thermik eines Nahrungsmittels jedoch verändern.

Rohkost reduzieren und mehr gekochte Nahrung zu sich nehmen

Vor allem in der kalten Jahreszeit ist der Körper leicht aus der Balance zu werfen und somit krankheitsanfällig. Die klassischen Diättipps a la viel Rohkost und Obst – was sich zunächst sehr gesund anhört – sind laut der Ernährung der TCM nicht empfehlenswert. Dies gilt nicht bloß für den Winter, sondern für das ganze Jahr. Leiden Sie auch unter dauerhaften kalten Füßen und Händen? Versuchen Sie doch einmal den Tag mit einem warmen Frühstück wie Porridge zu beginnen und spüren Sie den Unterschied. Dazu ein paar Nüsse sowie Apfel- oder Birnenkompott und der Tag startet mit einem wohligen Gefühl.

Weiter sollte es beim Mittagessen gehen, wo man das Wurst- oder Käsebrötchen durch ein gekochtes Mittagessen ersetzen sollte, denn mit einem gut gewärmten Gefühl im Bauch ist man weniger krankheitsanfällig. Der Körper muss kalte Speisen stets selber „erhitzen“ wodurch diesem Energie entzogen wird. Unterstützen Sie Ihren Körper durch die richtige Ernährung. Vitamine und gute Öle bekommen Sie zudem beispielsweise aus den unten gelisteten Wintergemüsen oder Nüssen.

Zu Abend empfiehlt es sich, einen frischen Gemüseeintopf zu machen oder eine reichhaltige Suppe. Auch die Getränke sollten nicht nur im Winter bevorzugt warm oder heiß zu sich genommen werden. Hierbei haben Sie unendliche Variationsmöglichkeiten an Kräuter und Früchtetees, Chinesischer Grüner Tee ist zum Beispiel gesund und Yin stärkend.

Der Dualismus von Yin und Yang:

In der chinesischen daoistischen Weltanschauung wird alles aus dem Zusammenspiel von Yin und Yang gebildet. Die Harmonie dieser beiden Kräfte muss auch in jedem Körper bestehen, damit er gesund sein kann, ansonsten erkrankt er. Wie Sie bereits weiter oben erfahren haben, spielt die Nahrung dabei eine große Rolle. Sie ist in der Lage, die Harmonie aufrechtzuerhalten oder im Krankheitsfall die Harmonie bzw. Gesundheit wieder herzustellen.

Hierzu werden in der Ernährung der TCM die Nahrungsmittel nach Yin und Yang eingeteilt, wobei Yang für die Hitze und Trockenheit und Yin für Kühle und Flüssigkeit steht. Die Lebensmittel sollten konträr zu der jeweiligen Jahreszeit eingenommen werden. Das heißt, dass kühlende Yin Lebensmittel bevorzugt im Sommer und wärmende Yang Lebensmittel bevorzugt im Winter konsumiert werden sollten. Allerdings sind die Jahreszeiten hier weniger ausschlaggebend wie der Zustand im Körper des Menschen: Hat ein Mensch zum Beispiel sehr viel Hitze, und dadurch Zeichen wie einen roten Kopf und viele Entzündungen im Körper, so muss er unbedingt kühlende Yin-Lebensmittel zu sich nehmen, ob im Winter oder Sommer.

Sogar die Zubereitung wirkt sich auf die Kräfte Yin und Yang aus. Braten oder Grillen wird mit Yang assoziiert. Mit viel Wasser kochen und blanchieren wird hingegen mehr mit Yin verbunden.

Da jedoch Menschen sehr verschieden sind, haben sie unterschiedliche Anteile an Yin und Yang im Körper, vor allem dann wenn die Balance durch Krankheit gestört ist. Bei mir, Oliver Kania von TCM Nord der Praxis in Bremen und Bremerhaven, bekommen Sie eine genaue Diagnose nicht nur Ihres Zustands von Yin und Yang, sondern bezogen auf die Chinesische Medizin, sowie eine entsprechende Empfehlung geeigneter Nahrungsmittel.

Im Folgenden habe ich eine kleine Liste an Yin und Yang Lebensmitteln für Sie zusammengestellt:

Yang-Lebensmittel:

  • Obstsorten wie: Aprikose oder süße Kirschen
  • Trockenobst und Nüsse oder Rosinen
  • Hafer, Grünkern, Milchreis
  • Scharfe Gemüse und Früchte wie Zwiebeln, Lauch, Knoblauch
  • Scharfe Gewürze: Pfeffer, Zimt, Cayenne, Chili
  • Einige Fleisch- und Fischsorten wie Rindfleisch, Kalbsfleisch, Forelle

Yin-Lebensmittel:

  • Wasser, grüner Tee und Birnensaft
  • Gemüse wie: Gurken, Tomaten, Wassermelone
  • Milch, Joghurt
  • Obstsorten wie z.B.: Apfel, Birne, Orange, Ananas

Die richtige Ernährung nach der TCM für Patienten aus Bremen und Bremerhaven

In Zeiten von Fastfood, Lieferservices und Bildschirm-Essen (TV und Chips) leidet der westliche Mensch oftmals an einer sehr schlechten Ernährung. Oft lautet die Notlösung leider, die mangelhafte Ernährung und daraus resultierende Erkrankungen durch klassische Schulmedizin wie pharmazeutische Präparate sowie Medikamente zu kompensieren. Dies geschieht zum Beispiel im Fall von Diabetes, wo eine Fehlernährung offensichtlich die Hauptursache ist und eine ordentliche Prävention über die Ernährung den Krankenkassen Milliarden an Medikamentengeldern einsparen würde.

In meiner TCM Praxis zeige ich Ihnen, dass die nachhaltigere Lösung nicht Arzneimittel, sondern eben die Bekämpfung der Ursache statt den Symptomen ist. Nur wenn Sie sich „Gesundes“ gönnen, kann Ihre Gesundheit verbessert werden.

Sehr gerne zeige ich, Oliver Kania, Ihnen als Patienten aus der gesamten Region Bremens und Bremerhavens die verschiedenen Möglichkeiten gesunder Ernährung durch das Jahrtausendwissen Chinesischer und Japanischer Medizin.

Ich heiße Sie herzlich willkommen