Der Tee in der traditionellen chinesischen Medizin – Die Praxis für Bremen und Bremerhaven

Die Kräuterheilkunde ist die wichtigste Behandlungsmethode in der traditionellen chinesischen Medizin, zumindest in China selbst. Bei dieser Therapie werden unterschiedlichste Heilkräuter, seltener tierische Substanzen oder auch Mineralien zusammengestellt und vor allem durch das Kochen zur letztendlichen Arznei, den Tee, gemacht. Aber auch als Pulver oder Kapseln werden diese Kräutermischungen auf der Basis von individuellen, d.h. speziell für den Patienten geschriebenen, Rezepturen zubereitet.

Im Folgenden werde ich, Oliver Kania von TCM Nord, der Praxis für traditionelle chinesische Medizin in Bremen und Bremerhaven, Ihnen die Therapie mit der Bedeutenden chinesischen Methode der Heiltees vorstellen. Zu einem guten Tee führt zunächst einmal eine ausführliche Diagnose. Die diagnostischen Schritte verlaufen bei mir schon etwas anders als in der “normalen“ TCM, denn ich praktiziere eine besondere Form der Teetherapie mit chinesischen Kräutern – das Jing Fang – welches etwa dem japanischen Kampo entspricht, worüber ich von meinen Lehrern in Japan ebenfalls gelernt habe.

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Der Weg zum richtigen Tee

Damit mein Patient den passenden Heiltee gegen seine individuellen Beschwerden bekommen kann, muss eine genaue Diagnose mit den Methoden der TCM durchgeführt werden. Dazu dienen vor allem vier Untersuchungsmethoden. Das Gespräch ist zu Anfang sehr wichtig, um ein genaues erstes Bild zu bekommen und es werden zum Beispiel fragen zum Schlaf oder zur Kälte- und Hitzeempfindlichkeit gestellt. Die Pulsdiagnose ist ein sehr diffiziler diagnostischer Schritt, der viel Sensibilität und Erfahrung erfordert. So ist es von großer Hilfe, dass es noch die beiden Diagnosemethoden Bauchdiagnose und Zungendiagnose gibt. Allerding beschränke ich mich nicht auf diese Methoden, es kommt noch mehr hinzu wie zum Beispiel das Tasten der Leitbahnen oder Meridiane. So entsteht ein diagnostisches Gesamtbild, welches den gesamten Menschen erfasst. Gerade die Bauchdiagnose ist zum Beispiel speziell bei der Ermittlung einer Teerezeptur, im von mir praktizierten Jing Fang bzw. dem japanischen Kampo.

Tee in der traditionellen chinesischen Medizin kann aufgrund der Zutaten wie Heilkräuter, Mineralien und tierische Substanzen die unterschiedlichsten Geschmäcker haben. Süß, sauer, bitter, scharf, salzig oder auch neutral, diese Eigenschaften sollen nicht dem Genuss des Heißgetränks dienen, sondern im Körper verschiedene Reaktionen auslösen. Wenn zum Beispiel scharfes die Oberfläche öffnet (d.h. zum Beispiel zum Schwitzen bringen kann), so trocknet salziges diese eher aus. Bitter trocknet ebenfalls und wirkt eher wasserausleitend, während das salzige zu einem Halten des Wassers im Körper führt. Man beachte jedoch, dass die alten Daoisten, die die Grundlagen für die heute chinesische Medizin legten, ein komplexeres und etwas anderes Verständnis der Geschmäcker hatten.

Bei der Erstellung einer Kräuterrezeptur ist es von Bedeutung, dass genau auf die oben geschilderte Diagnose geachtet wird, und somit das pathologische Grundmuster behandelt wird. Zudem werden Ort der Erkrankung und andere Faktoren berücksichtigt, weil es zum Beispiel Kräuter gibt, die eher auf bestimmte Zonen im Körper wirken.

So entsteht eine ganz individuelle Teemischung aufgrund einer präzisen Diagnose.

Wirkung der chinesischen Heiltees

Über die Jahrhunderte hinweg hat sich Tee als effektive Methode zur Behandlung verschiedenster Erkrankungen bewiesen. Zwar existieren zudem noch weitere Zubereitungsformen der Teerezepturen wie Tabletten, Pulver oder Salben, aber es können sich die Kräuter im heißen Wasser besser entfalten und werden so am besten von dem Körper aufgenommen. Das ist der Grund, weshalb ich Patienten meiner Praxis „TCM Nord“ bei allen Beschwerden sehr oft als erstes einen Tee verschreibe, falls mit Kräutern gearbeitet wird. Durch die individuelle Mischung verschiedenster Substanzen soll die Arznei spezifisch und effektiv auf die Beschwerden des Patienten wirken. Ein großer Vorteil der Teetherapie in der chinesischen Medizin ist, dass Nebenwirkungen auf ein Minimum reduzierte bzw. gewollte Nebeneffekte sind. So kann Schwitzen zum Beispiel ein gewolltes Resultat der Einnahme eines Tees sein (Oder auch die Reduktion des Schwitzens). Da die Rezepte individuell erstellt werden, kann man zum Beispiel auch auf verschiedene Beschwerden des Patienten zugleich eingehen, wodurch zusätzliche Medikamente weiter entfallen.

Zubereitung und Einnahme

Als Patient erhalten Sie von mir zusammen mit der Teemischung, die Ihnen die Apotheke schickt, eine genaue Anleitung zur Zubereitung der Tees. Es gibt generell 2 Varianten der Zubereitung: Zum einen das Kochen von pulverisierten Kräutern, zum anderen die Granulate. Allgemein ist das Kochen des Tees näher an der ursprünglichen traditionellen Zubereitungsart und es stehen mehr Kräuter zur Auswahl. Es gibt diverse Möglichkeiten, den Tee für bis zu maximal 3 Tage auf einmal zu kochen und dann aufzubewahren, wodurch der Arbeitsaufwand minimiert wird. Die Granulate bestehen aus dem Sud derselben vorgekochten Kräuter, der an einen Trägerstoff gebunden wird. Sie werden wie Instantkaffee zubereitet – also ist dies eine Methode zum Beispiel für Menschen mit wenig Zeit.

Die Behandlung
Abhängig davon, wie schwer und chronisch eine Erkrankung ist, kann sich die Therapie mit TCM Tee über einer Woche bis hin zu mehreren Monaten erstrecken. Man darf nicht vergessen, dass es sich um eine naturheilkundliche Methode handelt, welche vorhandene Körperprozesse reguliert oder unterstützt, sodass es nicht so schnell geht wie manchmal zum Beispiel mit Antibiotika. Dafür wird die Gesundheit aber nachhaltig gefördert. Während der Behandlung mit Tees muss sich mein Patient zu regelmäßigen Kontrollen in einer meinen Praxen in Bremen oder Bremerhaven einfinden, um sicherzustellen, dass der Heilungsprozess vorangeschritten ist oder eine eventuelle Verbesserung der Rezeptur erforderlich ist. Auch kann eine Einnahme eines TCM Tees über zu lange Zeit zu Nebenwirkungen führen, weswegen das Rezept dann verändert werden muss.

Anwendungsbereiche von Kräutertees

Traditionelle chinesische Medizin kann im Grunde in allen Bereichen angewendet werden. Hierbei ist es im Auge zu behalten, wie schwer die Erkrankung ist und was man daher vom Behandlungsprozess erwarten kann. Beschwerden wie Blasenentzündungen oder Erkältungen sind einfacher und schneller zu behandeln als schwere Krankheiten wie Krebs. Dennoch gibt es auch in diesem Bereich vielerlei Erfolge. TCM kann bei Erkrankungen der Atemwege sowie des Herzens angewendet werden. Ebenfalls bei verschiedensten Erkrankungen des Darms oder Magens. Des Weiteren dient TCM als Unterstützung der Heilung von Haut- und Infektiösen Erkrankungen. Die Liste erstreckt sich noch viel weiter über Kinderheilkunde, Gynäkologischen und Urogenitale Erkrankungen bis hin zu vielen weiteren Krankheiten wie Schlaflosigkeit, Migräne, Durchblutungsstörungen und Schwindel.

Leiden Sie auch an bestimmten Beschwerden und haben Sie genug von Schmerzmitteln und unangenehmen störenden Nebenwirkungen? Dann besuchen Sie mich in meinen Praxen „Oliver Kania TCM Nord“ in Bremerhaven und Bremen, denn ich bin der richtige Ansprechpartner für die Behandlung mit den Kräutern der traditionellen chinesischen Medizin. Ich – Oliver Kania – freue mich auf Ihren Besuch und heiße Sie herzlich willkommen.

Ich heiße Sie herzlich willkommen