Chinesische Medizin und Akupunktur bei Lungenerkrankungen

Chinesische Medizin und insbesondere Akupunktur sowie die Chinesischen Heilkräuter,  können auch bei Lungenerkrankungen sehr hilfreich sein. Zwei häufige Krankheitsbilder, mit denen Patienten in die Praxen tcm-nord von Oliver Kania kommen, sind die chronische Lungenerkrankung COPD und chronische Bronchitis.

Bei beiden Krankheiten können Akupunktur und andere Therapien aus der Chinesischen Medizin bzw. TCM sehr hilfreich sein und die Beschwerden der Patienten lindern. Ich unterscheide bewusst zwischen TCM und Chinesischer Medizin : Die TCM wurde von der Regierung Chinas quasi an den Unis erschaffen, der Begriff Chinesische Medizin umfasst ein viel weiteres Feld. So praktiziere ich als Heilpraktiker in Bremen auch Formen der Chinesischen Medizin, die nicht zur TCM gehören.

Lungenprobleme mit Akupunktur behandeln

Viele Menschen, die unter Lungenproblemen leiden, klagen über Reizhusten, chronischen Husten oder wiederkehrende bzw. chronische Bronchitis. Dies ist nicht nur lästig, sondern kann auf Dauer auch zu weiteren Schäden führen. Die Chinesische Medizin sieht Husten zum Beispiel in bestimmten Fällen als „rebellierendes Qi“, das auf Dauer das Lungen-Qi schädigen kann. Es gibt also unterschiedliche Erklärungen für Husten, mit der Chinesischen Medizin gehen wir an die Ursache des Problems. Neben der Akupunktur können hier auch Kräuter oder Massagen hilfreiche sein. Oft ist auch die chinesische Ernährungslehre eine gute Therapie im Rahmen der Behandlung von Lungenerkrankungen mit Chinesischer Medizin.

Chronischer Husten kann beispielsweise durch eine Dauerreizung der Lunge durch Faktoren wie Tabakrauch oder Chemikalien entstehen. Auch nach einer Lungenentzündung oder Bronchitis kann der Husten als Folge zurückbleiben. Durch eine solche Erkrankung wird aus Sicht der TCM das Lungen-Qi geschwächt und in seiner Funktion gestört. Wenn nun weitere Faktoren hinzukommen, kann eine dauerhafte Schwächung und damit anhaltender Husten entstehen. Der anhaltende Husten bewirkt nach den Ideen in der Chinesischen Medizin eine chronische Schwächung des Lungen Qi. Das bedeutet zum Beispiel, dass eine chronische Schwäche entstehen kann : Die Lunge spielt bei der Erzeugung und Verteilung unserer Energie laut Chinesischer Medizin eine wichtige Rolle.

Mit Akupunktur kann man nun die Zirkulation des Qi (der Leser denke hier an die Zirkulation von Lymphe, Blut sowie die zahlreichen Stoffwechsel bedingten Zirkulationen) unterstützen und dadurch sowohl die Lunge unterstützen als auch Symptome wie Chronische Schwäche bekämpfen.

Chronische Lungenerkrankung und Chinesische Medizin

COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease), die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, kann nicht nur durch Rauchen, sondern beispielsweise auch nach einer chronischen Bronchitis  entstehen. Oft werden Lungenbeschwerden zunächst nicht ernst genommen und ignoriert. Damit nimmt aber die Lunge weiteren schaden.

Unter dem Begriff COPD werden wie üblich mehrere Varianten der Erkrankung zusammengefasst. Dabei sind die unteren Atemwege betroffen. Zunächst entsteht eine chronische Bronchitis. Die Bronchien verengen sich und es kommt zu Atemnot. Je nach Verlauf können auch die Lungenbläschen angegriffen werden. So kann ein Sauerstoffmangel auftreten.

Es kommt also zu einer Einschränkung des Lungenvolumens und der Fähigkeit, den Sauerstoff  aus der Luft zu absorbieren. Die Folge sind zum Beispiel stark reduzierte körperliche Leistungsfähigkeit, Schwäche des Gedächtnisses usw. Zum Beispiel läßt sich die Gedächtnisschwäche aus sicht der Chinesischen Medizin so erklären, daß die Lunge nicht mehr die Niere nährt, welche für die Erinnerung wesentlich zuständig ist. Die Lunge ist nach Chinesischer Medizin die sogenannte Mutter der Niere.

Die Schwäche läßt sich mit Chinesischer Medizin so interpretieren, daß die Lunge das Qi nicht mehr gut zirkulieren kann, so dass auch die Muskulatur nicht mehr gut mit Qi versorgt ist.

Anzeichen für COPD

Anzeichen für die Erkrankung sind neben Husten auch Auswurf, Atemnot bei körperlichen Belastungen und Atemgeräusche. Der Husten triff oft morgens auf. Die Atemwege sind dann mit Schleim gefüllt, der nur schwer abgehustet werden kann. Husten kommt bei vielen Erkrankungen vor. Wenn jemand allerdings beim Spazieren gehen Atembeschwerden bekommt, könnte eine CODP vorliegen. Bei Rauchern oder Menschen, die nur wenig aktiv sind, werden die Anzeichen häufig erst spät sichtbar.

COPD entwickelt sich schleichend. Manchmal entsteht eine Phase, in der sich die Beschwerden plötzlich verschlimmern. Die Ursache dafür ist oft ein Atemwegsinfekt. Diese können den Krankheitsverlauf beschleunigen. Vor allem Raucher sind betroffen. Bestimmte Stoffe im Zigarettenrauch beeinträchtigen die Selbstreinigungsmechanismen der Atemwege. Auch Passivrauchen kann zu COPD führen. Wer raucht und Asthma hat, begünstigt die Entstehung der Krankheit weiter.

Krankheit beeinträchtigt die Lebensqualität

COPD beeinträchtigt die Lebenserwartung und die Lebensqualität der Betroffenen stark. Körperliche Aktivitäten sind beispielsweise nicht mehr so gut möglich. Schon bei kleinen Belastungen im Alltag kommt es zu Atemnot. Viele Patienten benötigen früher oder später zusätzlichen Sauerstoff. Zudem können weitere Erkrankungen wie Depressionen oder Herz-Kreislauf-Probleme hinzukommen.

In der Schulmedizin wird COPD in vier Phasen von leicht bis sehr schwer eingeordnet. In der Regel werden verschiedene Medikamente verschrieben, um die Symptome der COPD zu lindern. Auch eine weitere Verschlechterung der Krankheit versucht man so zu vermeiden. Oft sollen Patienten Wirkstoffe inhalieren. Darüber hinaus sollten Patienten mit dem Rauchen aufhören, sich bewegen und möglicherweise ihre Ernährung anpassen.

Als Heilpraktiker in Bremen begne ich oft Patienten, die bereit sind, Ihre Lebensgewohnheiten zu ändern. Allerdings passiert es fast genauso oft, dass der Patient nicht bereit ist, schädliche Gewohnheiten abzulegen, was den Verlauf der Therapie mit Akupunktur und Chinesischer Medizin natürlich erschwert.

Akupunktur und Chinesische Medizin bei COPD

Bei COPD kann Akupunktur chronische Atemnot lindern. In vielen Fällen ist eine längere Behandlung von beispielsweise zwölf Wochen notwendig. Wie oben erwähnt verbessert Akupunktur zum Beispiel die Zirkulation des Qi, was die Lunge unterstützt und Symptome lindert. Sehr gut ist eine Kombination aus Akupunktur und Kräutern der Chinesischen Medizin zusammen mit einer Änderung der Lebensgewohnheiten gemäß TCM. Die Ursachen von COPD gemäß Chinesischer Medizin sind sehr vielfältig, zu nennen wäre beispielsweise: Yin Mangel mit Hitze-Schleim oder Qi Schwäche mit Kälte-Schleim.

Als Heilpraktiker und Therapeut für Chinesische Medizin Bronchitis behandeln

Akute Bronchitis ist eine der häufigsten Atemwegserkrankungen. Dabei entzündet sich die Schleimhaut der Bronchien. Vor allem bei älteren Menschen kann die Bronchitis leicht länger anhalten oder chronisch werden. Wenn die Erkrankung länger als drei Monte in zwei nacheinander folgenden Jahren auftritt, wird sie als chronisch bezeichnet.

Bei der akuten Bronchitis ist der heftige Husten am Anfang sehr trocken. Oft kommen Schmerzen im Brustkorb dazu. Später bildet sich vermehrt Sekret, das ausgehustet wird. Der trockene Husten wird zu Husten mit Schleim. Oft kommen typische Erkältungssymptome dazu.

Die Therapie der Bronchitis mit Chinesischer Medizin verläuft in meiner Bremer Praxis gerne mehrgleisig : Ernährung, Akupunktur, Kräuter und Umstellung der Lebensgewohnheiten. Als Heilpraktiker bin ich einem ganzheitlichen Ansatz verpflichtet und gemäß Chinesischer Medizin sind die Ursachen vielschichtig. So sollte es die Behandlung dann auch sein. Bronchitis und andere Probleme der Atemwege kommen werden in meiner Praxis in Bremen häufig behandelt.

Ursache behandeln

Die Schulmedizin behandelt bei einer chronischen Bronchitis oft nur die Symptome, aber nicht die Ursache. Die TCM sieht in den Beschwerden bei einer chronischen Bronchitis zum Beispiel eine Schwäche der Lungen-Energie. Eine Schwäche der Milz oder der Niere kann hinzukommen. Im Rahmen der Therapie mit Chinesischer Medizin werden die betroffenen Funktionskreise gestärkt. (Niere, Milz etc. in der TCM haben nur eine kleine Schnittmenge mit der schulmedizinischen Bedeutung) Neben der Akupunktur kann hier auch die Moxibustion hilfreich sein. Die Akupunktur kann den oft zähflüssigen Schleim flüssiger machen, sodass das Abhusten erleichtert wird. Auch Heilkräuter aus der TCM können sinnvoll sein. Akupunktur stärkt zudem die Abwehrkräfte, regeneriert und fördert die Reinigung der Atemwege. Oft ist ein sehr positives Ergebnis, dass die Erkrankung nach der Behandlung mit Akupunktur und anderen Heilverfahren aus der Chinesischen Medizin seltener manifest wird und Symptome deutlich reduziert werden.

Oliver Kania behandelt in seinen Praxen tcm-nord in Bremen und Bremerhaven auch andere Erkrankungen der Atemwege sowie zum Beispiel Allergien mit Chinesischer Medizin.

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