Akupunktur und Chinesische Medizin bei Allergie und Heuschnupfen

Bei Allergien reagiert das Immunsystem überempfindlich. Die Auslöser können ganz unterschiedlich sein:

  • Tierhaare
  • Nahrungsmittel
  • Hausstaubmilben
  • Insektengifte oder
  • Pollen.

Diese Stoffe werden Allergene genannt. Bei einer Allergie reagiert der Körper darauf mit tränenden und juckenden Augen, Niesen oder Atemnot. Auch Hautausschläge können eine allergische Reaktion sein. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem allergischen Schock, der einen Atem- und Kreislaufstillstand zur Folge haben kann. Die Chinesische Medizin kennt Behandlungsmethoden, um Allergien und Heuschnupfen erfolgreich zu behandeln.

Viele Menschen leiden unter einer Allergie

Viele Menschen leiden an einer Allergie, manche nur leicht, andere sehr stark. Laut der Europäischen Stiftung für Allergieforschung sind allein in Deutschland rund 25 Millionen Menschen von einer Allergie betroffen. Die Pollenallergie ist dabei am häufigsten und äußerst sich meist in Form des Heuschnupfens. Während des Pollenflugs von März bis Juli leiden die Betroffenen unter Niesattacken, Schnupfen, einer verstopften Nase sowie brennenden und juckenden Augen. Akupunktur verspricht hier Abhilfe.

Immunsystem reagiert auf Krankheitserreger

Jedes Mal, wenn eine fremde Substanz über den Magen, den Darm, die Nase oder die Haut in den Körper eindringt, prüft das Immunsystem, ob es sich um einen Krankheitserreger handeln könnte. Ist dies der Fall, reagiert es mit einer Abwehrreaktion. Allerdings kann das Immunsystem nicht immer zwischen schädlichen und unschädlichen Stoffen unterscheiden und wehrt sich auch gegen ungefährliche Stoffe. Dieser Vorgang wird Sensibilisierung genannt. Wenn nun Krankheitssymptome dazu kommen, liegt eine Allergie vor. Die Symptome treten allerdings erst nach einem wiederholten Kontakt mit dem Allergen auf. Viele Patienten leiden stark unter den Begleiterscheinungen einer Allergie. Akupunktur konnte bereits vielen davon helfen.

Mehrere Arten von Allergien

Grundsätzlich lassen sich vier Arten von Allergien unterscheiden. Die meisten davon fallen unter den Typ I. Hierzu gehören beispielsweise Pollenallergien, Nahrungsmittelallergie oder Tierhaarallergien. Das Immunsystem reagiert mit der Bildung von Antikörpern auf das Allergen. Schon wenige Minuten nach dem Kontakt mit dem Allergen kommt es zu Schwellungen der Haut oder der Schleimhäute.

Bei Allergien des Typ II bildet das Immunsystem Antikörper gegen Bestandteile der Oberfläche von Körperzellen. Eine solche Reaktion tritt auf, wenn beispielsweise bei einer Bluttransfusion Blut der falschen Blutgruppe übertragen wurde. Bei den Allergien des Typ III werden Immunkomplexe aus Allergenen und Antikörper gebildet, die sich im Gewebe ablagern können. Die Folge kann eine Gefäßentzündung sein.

Allergien des Typs II und III sind recht selten. Häufiger sind Typ IV-Allergien. Ein Beispiel hierfür sind allergische Kontaktekzeme, die durch Nickel oder Duftstoffe ausgelöst werden. Diese Form der Allergie tritt meist erst 24 bis 48 Stunden nach dem Kontakt mit dem Allergen auf. In der Schulmedizin gibt es mehrere Allergietests, um den Allergieauslöser festzustellen. Patienten versuchen dann häufig, den Allergieauslöser zu meiden. Auch Medikamente oder Verfahren zur Desensibilisierung werden eingesetzt.

Heuschnupfen als Überreaktion des Immunsystems

Beim Heuschnupfen (Allergische Rhinitis) handelt es sich um eine Art allergischen Schnupfen, der durch Pollen ausgelöst wird. Letztendlich ist Heuschnupfen ein Oberbegriff für verschiedene allergische Schnupfenarten. Heuschnupfen kann auch allergisches Asthma auslösen, wenn er auf die Bronchien übergreift. Wie auch bei anderen Allergien ist Heuschnupfen eine Überreaktion des Immunsystems. Akupunktur kann hier ansetzten.

Akupunktur bei Allergie und Heuschnupfen

Bei Allergien und Heuschnupfen ist die Akupunktur eine sanfte Behandlungsmethode. Vor allem Pollenallergiker berichten über deutliche Verbesserungen. Aus Sicht der Chinesischen Medizin ist Heuschnupfen eine Schwäche des Abwehr-Qis. Das Abwehr-Qi befindet sich normalerweise unter der Haut und den Schleimhäuten und hat die Aufgabe, schädliche Einflüsse von außen abzuwehren.

Wenn das Abwehr-Qi nicht mehr richtig funktioniert, gelangt aus Sicht der TCM Wind in die Nase und setzt sich dort fest. Eine verstopfte Nase und Niesen sind die Folge. Wenn zum Wind auch Hitze hinzukommt, brennen und jucken die Augen. Die genaue Ursache für die Schwäche des Abwehr-Qis kann ich im Laufe meiner Diagnose mit besonderen Verfahren aus der Chinesischen Medizin feststellen. Erst dann beginnt die Behandlung mit Akupunktur oder einer anderen Behandlungsmethode aus der Chinesischen Medizin.

Behandlung mit TCM

Neben der Behandlung mit Akupunktur kann auch eine Therapie mit Heilkräutern wirksam sein. Das Ziel der Therapie mit Chinesischer Medizin ist es, das Abwehr-Qi wieder aufzubauen und damit das Immunsystem zu stärken und zu regulieren. Gerade bei Heuschnupfen ist es sinnvoll, die Behandlung mit Chinesischer Medizin in den symptomfreien Wintermonaten durchzuführen.

In meine Praxen tcm-nord für TCM in Bremen und Bremerhaven kommen auch viele Patienten aus dem Umland, beispielsweise aus Loxstedt. Oliver Kania behandelt auch Erkrankungen wie Schlafstörungen oder Rückenschmerzen mit Akupunktur und anderen Heilverfahren aus der Chinesischen Medizin. Leiden auch Sie unter einer Allergie oder Heuschnupfen? In meinen Praxen in Bremen und Bremerhaven kann ich mit einer ausführlichen Diagnose feststellen, ob Akupunktur oder eine andere Behandlungsmethode aus der Chinesischen Medizin bei Ihnen hilfreich ist.

Ich heiße Sie herzlich willkommen